Art and Entrepreneurship (fällt aus)
Formalities
LV-Number:
- leer -
(Integrierte Veranstaltung
/
2
SWS)
Lecturers:
Timo Glaser
Dates
Drei Blocktermine
Sa, 09.05.2009
Sa, 06.06.2009
Sa, 04.07.2009
jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr im FR6010
Contents
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Long description
Unternehmer können heutzutage eher als Künster denn als Manager gesehen werden. Sinkende Kommunikationskosten ermöglichen die Dezentralisierung von Gesellschaftsstrukturen, Unternehmen und Informations- und Kommunikationssystemen. Diese Dezentralisierung führt zu völlig neuen Anforderungen an und Möglichkeiten für Unternehmer. Gründer, sowie gestandene Unternehmer, können verschiedenste Leistungen einkaufen und somit ihre Unternehmen aus den Dienstleistungen anderer Unternehmen aufbauen. Diese Koordination verschiedenster Teilkomponenten ist am besten mit der Aufgabe eines Komponisten bzw. eines Dirigenten zu vergleichen. Verschiedenste Teilsysteme werden zu einem Gesamtsystem zusammengefügt und das Zusammenspiel dieser Komponenten orchestriert. Prinzipien aus der Architektur ähneln jenen Konzepten, welche beim Aufbau eines Unternehmens beachtet werden müssen. Auch viele informatische Teilgebiete, so beispielsweise die Softwaretechnik, weisen ähnliche Strukturen und strukturelle Veränderungen auf. Da es sich bei der Informatik um eine Struktur- und Koordinationswissenschaft handelt, ist die Analyse und Übertragung von Strukturen anderer Disziplinen eine Kernkompetenz des Informatikers. „Art and Entrepreneurship“ bietet hierfür einen passenden und inspirierenden Rahmen.
Die Zusammenhänge zwischen dem Unternehmertum und der Kunst (sowie auch der Informatik) gehen jedoch weit über diese strukturelle Ähnlichkeit hinaus. Unternehmer (und auch Informatiker) stehen vor der Herausforderung immer mehr mit der rechten Gehirnhälfte zu agieren. Potentielle Käufer müssen inspiriert werden, damit Unternehmen sich von ihren Wettbewerbern absetzen. Marketing kann mit dem Erzählen von Geschichten gleichgesetzt werden, welches eine der Hauptmethoden des Künstlers ist. Musiker, Maler, Designer, Autoren und Schauspieler werden in die Veranstaltung eingebunden. Sie werden kurze Workshops mit den Studierenden durchführen.
Das Erkennen und Analysieren von Parallelen ist eine der zentralen methodischen Herausforderungen an die Studierenden. Darüber hinaus werden sie durch praktische Beispiele von Unternehmern, welche diesen künstlerischen Ansatz des Unternehmertums verkörpern, zum Gründen inspiriert. Künstler und Unternehmer (sowie auch jene Informatiker, welche sich nicht als Unternehmer sehen), können durch den beiderseitigen Austausch nur profitieren.
Bitte melden Sie sich bis 26. April 2009 per E-Mail bei Timo Glaser für diesen Kurs an: glaser@cs.tu-berlin.de

