Informatik und Gesellschaft

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Information Rules 2 - Kooperation & Konflikt (S2006)

Up one level

Formalities

LV-Number: 0435 L 551 (Integrierte Veranstaltung / 4 SWS)
Lecturers: Matthias Bärwolff, Bernd Lutterbeck, Frank Pallas

Dates

Montags, 14-16 Uhr, Raum FR0513
Mittwochs, 14-16 Uhr, Raum FR1002

Beginn: Mittwoch, 19.04.2006, 14 Uhr, Raum FR1002

Long description

Generelles

Die Veranstaltung "Information Rules 2 – Kooperation und Konflikt" wird im Sommersemster 2006 in der hier beschriebenen Form zum ersten Mal ange­boten. Sie baut auf dem in der Basisveranstaltung Information Rules 1 behan­delten Wissen aus dem Spannungsfeld zwischen Informatik, Ökonomie und Recht auf und vertieft dieses anhand bedeutender konkreter Frage­stellun­gen.

Bekanntermaßen existieren diverse (ursprünglich) nicht der Informatik ent­stam­men­de Theorien, die auch bei der Beantwortung informatischer Frage­stellungen hilfreich sind. Oftmals handelt es sich hierbei um ökonomische Konzepte. Die vertiefende Vorstellung solcher Konzepte sowie deren Anwendung auf informatische Probleme bilden daher den Schwerpunkt dieser Veranstaltung.

Exemplarisch sollen dazu drei Problembereiche eingehend betrachtet werden, die jeweils von einem externen Referenten aus der Praxis vorgestellt werden. Darauf folgen je Block zwei Vorlesungstermine, in denen die Veranstalter ein theoretisches Konzept eingehend vorstellen, welches für die Betrachtung des jeweiligen Problems hilfreich ist. Diese zwei Termine werden jeweils von einem Spiel oder einer Simulation eingeleitet.

Zu jedem der drei Problembereiche sollen die teilnehmenden Studenten in Gruppenarbeit eine umfangreiche Ausarbeitung (~60 Seiten) erstellen. Die Studenten werden dazu in Arbeitsgruppen mit maximal vier Mitgliedern aufgeteilt, die jeweils einen Problembereich über das gesamte Semester hinweg bearbeiten. Dabei ist innerhalb des jeweiligen Problembereiches eine eigene Schwerpunktsetzung durch die Studenten nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht. Zur Betreuung der Studenten und zur Aufgabenbearbeitung sind in jedem Block eine bis eineinhalb Wochen (entspr. zwei bis drei Vorlesungsterminen) exklusiv vorgesehen.

Neben originär nicht-informatischen Konzepten, die in der Informatik Anwendung finden, existiert mit dem End-to-End-Argument aber auch zumindest ein informatisches Konzept, das auch bei der Beantwortung nicht-informatischer Fragestellungen hilfreich sein kann. Es stellt sich jedoch die Frage, ob weitere informatische Konzepte existieren, die ebenfalls als strukturierende Elemente für andere Wissenschaften von Bedeutung sein kön­nen. Hierzu sind in der Geschichte der Informatik weit gehende Debatten geführt worden, die jedoch mittlerweile deutlich abgeflaut bzw. sogar gänzlich in Vergessenheit geraten sind.

In einem letzten Block (im Folgenden provisorisch mit "Kürprogramm" betitelt) soll daher auf die Frage eingegangen werden, von welchen informatischen Konzepten evtl. auch andere Disziplinen profitieren können und welche Ansätze hierzu bereits aus der Vergangenheit bekannt sind.

Die Veranstaltung schließt mit der Abgabe der studentischen Ausarbeitungen sowie einer Zusammenfassung durch die Veranstalter ab.

Zu erbringende Leistungen

  • Regelmäßige, engagierte und aktive Teilnahme
  • Erstellen einer umfangreichen Ausarbeitung (~60 Seiten) in Gruppenarbeit
  • mündliche Rücksprache

Teilnahmevoraussetzungen

Grundsätzliche Teilnahmevoraussetzung für die Veranstaltung ist der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltung IR1. Jedoch werden wir gegebenenfalls vergleichbare Kenntnisse und Qualifikationen für eine Teilnahme in Betracht ziehen. Bitte wenden sie sich in diesem Falle persönlich an uns.

Ablaufplan

Der Ablaufplan existiert noch nicht in seiner finalen Version. Bis dies so weit ist, möchten wir auf die Vorabversion des Ablaufplanes verweisen.